Der Projektvorschlag Teilneubau FEG Buchs
 
Die Mitgliederversammlung vom 15. April 2010 entschied mit grossem Mehr, das Projekt der Firma Berger & Partner (Buchs) weiterzuverfolgen. Worum geht es?
 
A U S G A N G S L A G E
Die heutige Kapelle wurde 1970 für Kirchenanlässe mit 100-150 Personen gebaut. Aufgrund des Wachstums der Kirchgemeinde und Umnutzung der Pfarrwohnung entsprechen die Raumgrössen und deren Abfolge nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Unter Berücksichtigung des neuen Raumprogrammes und der Umzonung in die Öffentliche Bauzone soll ein kosteneffizientes Projekt erarbeitet werden. Ebenfalls wird die behindertengerechte Erschliessung angestrebt.

P RO J E K T A B S I C H T
Die Projektidee verfolgt folgende Ziele:
- Grösstmöglicher substanzieller Erhalt des bestehenden Gebäudes unter Berücksichtigung der statischen Gegebenheiten
- Neue, kompakte und behindertengerechte Erschliessung aller Ebenen mittels Lift
- Schaffen von multifunktionalen Räumen mit jeweils eigenständiger Erschliessung (Kirchenraum und Mehrzwecksaal).
- Gute funktionale räumliche Beziehungen
- Einbezug des Aussenraumes mit Vorplatz und Gartenhof auf Saalebene
- Neues, einheitliches äusseres Erscheinungsbild mit energetischer Erneuerung der bestehenden Gebäudehülle
- Niedriges und kompaktes Gebäudevolumen
- Kosteneffizienz (Ziel: 2-2,5 Mio CHF)
- Aufstockung als Erweiterungsoption

P R O J E K T B E S C H R I E B
Der Haupteingang erfolgt ebenerdig von der Rosengasse. Durch die grosszügige Verglasung öffnet sich das Gebäude gegenüber der Öffentlichkeit. Über die Eingangshalle mit einer neuen breiteren Treppenanlage und Lift wird das Gebäude erschlossen. Der kleine Saal als Foyer auf Saalniveau sowie der Bereich unter der Empore könnte später abgetrennt werden. Das Foyer nimmt durch Fensteröffnungen nach Süden und Osten Bezug in den neu gestalteten ebenerdigen Gartenhof. Eine mobile Theke gewährleistet eine möglichst flexible Nutzung des Foyers.
Der grosse Saal fasst neu knapp 220 Personen. Inklusive abgestufter Empore wird die Anzahl der Sitzplätze neu auf 280 erhöht. Die natürliche Lichtführung des Saales erfolgt optimal über Oblichter.
Das hälftig unterirdische Untergeschoss beinhaltet die für das Projekt ergänzenden Nebenräume wie Toilettenanlage, Technikraum etc. Die Küche wird über eine Durchreiche direkt an den grossen Mehrzweckraum angebunden. Dieser Mehrzweckraum ist mittels mobilen Trennwänden unterteilbar. Die Büros sind räumlich zusammengefasst und näher beim Eingang platziert.
Die Emporenplätze orientieren sich mit gutem Sichtbezug auf die vergrösserte Bühne.
Im Obergeschoss ist der Kinderhort „elternfreundlich“ nahe der Empore angegliedert. Das Sitzungszimmer sowie das Gesprächszimmer/ Bibliothek liegen in einem „ruhigen“ Gebäudeteil.
Eine spätere Erweiterung wäre mittels Aufstockung, unter Berücksichtigung der Statik, möglich.
Durch die Erweiterung des Saales und den Einbau des neuen Treppenhauses bleibt für den Erhalt des bestehenden Daches zu wenig Substanz übrig. Die neuen Flachdächer können optimal gedämmt und unter bauphysikalischen Gesichtspunkten korrekt ausgeführt werden. Die Firsthöhe wird gegenüber dem Bestand unterschritten. Somit tritt das Volumen (Schattenwurf) gegenüber der Nachbarschaft geringer in Erscheinung.
Die grossformatigen Aluminiumplatten fassen den Altbau und die Erweiterung in einer neuen Hülle zusammen. Die Stimmungen des Tageslichtes widerspiegeln sich in der Fassade. Die schräg gestellten Lamellen filtern das Licht und die Sicht gegen innen und aussen.
Wir schlagen vor, das Untergeschoss sowie die neu zu erstellenden Wände massiv auszuführen und die neuen Dächer in Holzbau zu erstellen. Den Saalboden und Decke sehen wir in Holz, die Wände und restlichen Decken in Putz.
Technische Komponenten wie Bühnenlicht und Lautsprecher sollen zur optischen Ruhe möglichst nicht in Erscheinung treten. Aufgrund grosser baulicher Eingriffe muss die Gebäudehülle, gemäss Baugesetz, gänzlich energetisch saniert werden.
Für die Umgebungsgestaltung schlagen wir folgende Massnahmen vor:
• Erhalt des bestehenden Grünbereiches auf der Nordseite und neue östliche
• Gartenrampe
• Gestaltung des Gartenhofes durch Natursteinplatten mit breiten, grasbewachsenen Fugen
• Bepflanzung des Sockelbereiches mit Buchs, als Sichtschutz zu Parkplätzen
 
Weitere Unterlagen und Pläne zu dem vorgeschlagenen Projekt liegen in der FEG im Foyer auf. Herzlichen Dank für alles Mitdenken und die Bereitschaft, auch die nächsten Schritte mitzutragen.
 
 
 
 
Unser Jahresthema 2010:
"Unterwegs für Menschen"
 
Hebräer 12,1c-2a:
"Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt, und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist."

Termine

Aktuelles

Gemeinde-Ferienwoche 2.-9. Okt.
Stand (30.8.2010): 67 Anm. (+11 Besucher)
 
Alpha-Live - Herbst 2010
 

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